Es ist die erste Frage an fast jedem Telefon: "Was kostet denn so eine Markise?" Und die klare Empfehlung lautet: Das sagen wir Ihnen gern auf den Euro genau - aber erst, wenn wir Ihre Terrasse gesehen haben. Warum das keine Ausrede ist, sondern Ihr Schutz vor bösen Überraschungen, erklärt dieser Beitrag.
Warum die Zahlen im Internet täuschen
Preisportale nennen Spannen, die vom Baumarkt-Modell bis zur Maßanlage alles in einen Topf werfen. Nur: Eine Markise ist kein Regalprodukt. Dieselbe Anfrage kann sich je nach Fassade, Größe und Ausstattung um ein Mehrfaches unterscheiden - eine pauschale Zahl sagt über IHR Projekt schlicht nichts aus.
Die sechs Faktoren, die wirklich zählen
- Größe: Breite und Ausladung bestimmen Tuchfläche, Armstärke und Wellendurchmesser.
- Bauart: offene Gelenkarmmarkise, Halbkassette oder Vollkassette - jede Stufe schützt mehr und kostet mehr.
- Tuch: Markenacryl mit langer Farbgarantie oder einfache Ware - am Stoff entscheidet sich, wie die Anlage in zehn Jahren aussieht.
- Antrieb: Kurbel, Funkmotor oder Automatik mit Sonnen- und Windsensor.
- Montagegrund: Beton trägt anders als gedämmte Fassade - Wärmedämmung braucht Spezialanker, und genau hier scheitern Billigmontagen.
- Montage selbst: eigene Techniker mit Gewährleistung oder der günstigste Subunternehmer.
Und falls Sie vor dem Termin stöbern wollen: Unsere Markisen-Seite erklärt die Bauarten, der KADECO- und der MOBAU-Katalog zeigen die Programme im Detail.

