Wir werden oft gerufen, wenn das Kind schon im Brunnen liegt: die Markise vom Schnäppchenmarkt, die nach zwei Jahren hängt; die Anlage, die den halben Nachmittag Schatten wirft - nur nicht dort, wo der Tisch steht. Hier sind die fünf Fehler, die wir am häufigsten reparieren. Lernen Sie gern auf fremde Kosten.
Fehler 1: zu klein gekauft
Die Sonne wandert - eine Markise, die exakt über dem Tisch endet, beschattet ihn nur mittags. Faustregel aus der Praxis: Die Ausladung sollte deutlich über die Sitzkante hinausreichen. Beim Aufmaß simulieren wir den Sonnenlauf gleich mit.
Fehler 2: den Untergrund ignoriert
Die beste Markise ist nur so stark wie ihre Befestigung. Gedämmte Fassaden brauchen Spezialanker, alte Wände eine klare Prüfung - genau hier scheitern die meisten Billigmontagen, und genau deshalb schauen wir uns den Untergrund an, bevor wir irgendetwas verkaufen.
Fehler 3: den Wind unterschätzt
"Bei uns weht es doch kaum" - bis zur ersten Gewitterböe. Windklasse beachten, Windwächter einplanen, bei exponierten Lagen gleich über die Pergola nachdenken: Unser Beitrag zur Windfrage erklärt die Details.
Fehler 4: am Tuch gespart
Das Gestell sieht man von weitem, das Tuch jeden Tag. Billiges Gewebe verliert Farbe und Spannung - Markenacryl von Herstellern wie Sattler hält optisch viele Jahre. Der Aufpreis verteilt sich auf die Lebensdauer, die Freude nicht.
Fehler 5: Montage als Nebensache
Falsche Neigung, schiefer Tuchlauf, Dübel im Dämmstoff: Montagefehler zeigen sich erst mit der Zeit - dann aber teuer. Unsere Anlagen montieren eigene Techniker, die auch in fünf Jahren noch erreichbar sind, wenn mal etwas nachzustellen ist.
Was gute Anlagen kosten und warum Pauschalzahlen täuschen, lesen Sie im Beitrag "Was kostet eine Markise?".

